Von allen Midnight Breed Büchern habe ich mit diesem Teil bisher die meisten moralischen und technischen Probleme, während ich aber glaube, dass Adrian ansonsten im für sie typischen Stil Plot und Charaktere ausarbeitete und schrieb.Meine Kritikpunkte ähneln sich mit früheren, dennoch stechen sie diesmal noch extremer raus.1. Unoriginalität. Adrians Männer sind sich einfach zu ähnlich und erfüllen ein mittlerweile zu weit verbreitetes Klischßee. Im Prinzip kommt es mir so vor, als würden sie alle die gleichen Charakterzüge aufweisen, die einfach nur unterschiedlich zustande kamen.2. Der böse Zwillingsbruder. An sich hab ich ja schon lange auf dieses Klischée gewartet - in allen Büchern, die ich lese. Traurigerweise fehlte aber die Interaktion zwischen Seth, Kade usw.3. Das Adrianische Opfer/Das Happy End. Wie immer war es scheinbar nötig, jemanden zu töten, um ein Happy nd zu erschaffen. Wozu? In diesem Fall war es zwar etwas bittersüßer als in bswp Dylans Buch, trotzdem stört es mich. Dazu kam dann die Versöhnung Kades mit seinem Vater, die einfach so "süß" war, dass ich davon Zahnschmerzen bekommen habe. Explizit die Beweggründe des Vaters und seine Meinung über Seth waren mir zu radikal.